Unter dem Motto „Kunst ist Freiheit“ ist in der Sparkasse-Zentrale in Kufstein erstmals Glaskunst zu sehen. Empfangen wurden die Gäste der Vernissage am 11. Juni von der Installation „Das letzte Hemd“ im Foyer, die weiteren Arbeiten der Kufsteiner Künstlerin Birgit Dopsch sind im 3. und 4. Obergeschoss zu sehen. „Was in der Hitze des Feuers entsteht, wird durch die Kunst zur Ewigkeit. Möge uns die Ausstellung offenbaren, dass Glas niemals stark und monoton ist, sondern je nach Raum, Zeit, Licht und Blickwinkel immer wieder neue Facetten offenbart“, so Sparkasse-Vorstandsdirektor Klaus Felderer bei der Eröffnung der mittlerweile 39. Ausstellung in der Sparkasse Kufstein. „All deine Werke wirken schon aus der Ferne wunderbar bunt und lebensfroh und bereichern bereits im ersten Augenblick, wenn sie ins Blickfeld treten. Wenn man dann näher tritt, erschließt sich die Bedeutung und deine Gedankenwelt, die du in die Kunstwerke hineingelebt hast“, erklärte Maria Elisabeth Reitberger MA in ihrer Laudatio.
Als freischaffende Künstlerin lebt und arbeitet Birgit Dopsch in Kufstein, sie hat sich auf Glasverschmelzung spezialisiert. Seit 2009 betreibt Dopsch ihr Atelier am Festungsberg, das als Kombination aus Werkstatt und Schauraum genutzt wird. Nach der Matura am musischen Gymnasium in Salzburg studierte Dopsch Malerei am Mozarteum Salzburg, schloss mit einem Diplom die Glasfachschule Kramsach ab und machte den Bachelor of Arts an der Universität Innsbruck.
Die Ausstellung kann bis zum 11. September während der Öffnungszeiten (Mo. bis Fr. von 8 bis 16 Uhr) in der Sparkasse Kufstein, Oberer Stadtplatz 1, im 3. und 4. Obergeschoss bei freiem Eintritt besichtigt werden.
V. l.: Sparkasse-Vorstandsdirektor Klaus Felderer, Kulturreferent Klaus Reitberger, Stadtamtsdirektorin Fiona Primus, Künstlerin Birgit Dopsch, Kurator Hans-Peter Gruber, Maria Elisabeth Reitberger, Heidi Anzinger (musikalische Umrahmung) sowie BH Kurt Berek
