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MK Hinterthiersee überzeugt beim Jahreskonzert im Passionsspielhaus

Die Musikkapelle Hinter-thiersee lud am 25. April zum traditionellen Jahreskonzert ins Passionsspielhaus Thiersee ein. Kapellmeister Josef Pirchmoser präsentierte mit seiner Kapelle ein vielseitiges und zugleich anspruchsvolles Programm unter dem Motto „Sagen. Mythen. Legenden.“ Besonders bei der eindrucksvollen und herausfordernden Ouvertüre zu Wilhelm Tell, dem Konzertwalzer Winterstürme oder dem Konzertstück „Dragon Fight“ wusste die Musikkapelle zu überzeugen. Das  zahlreich erschienene Publikum honorierte dies mit großem Applaus und gleich zwei Mal Standing Ovations.
In diesem würdevollen Rahmen wurde Michael Gruber für 25 Jahre und Kapellmeister Josef Pirchmoser für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Dazu erspielten sich Carina Kirchmair und Sarah Thaler jeweils das Jungmusiker-Leistungsabzeichen in Gold.
Nach dem Jahr 2024 richtet die Musikkapelle Hinterthiersee – diesmal gemeinsam mit der BMK Unterlangkampfen – heuer wiederum das Bezirksmusikfest des Unterinntaler Musikbundes aus. Am Sonntag, 2. August, ist ein Umzug inkl. Feldmesse in Kufstein geplant, anschließend geht das Bezirksmusikfest im Hödnerhof Ebbs über die Bühne. Für beste Unterhaltung sorgen die BMK Oberlangkampfen, die MK Kiefersfelden sowie die „Karolinenfelder“.


V. l.: Bezirksobmann-Stv. Hubert Schneider, Michael Gruber, Sarah Thaler, Carina Kirchmair, Kapellmeister Josef Pirchmoser, Obfrau Anna Thaler sowie Bezirksobmann-Stv. Günther Abart
Fotos: HDvisual


Die MK Hinterthiersee begeisterte im Thierseer Passionsspielhaus.

Es bleibt dabei: Keine Live-Übertragungen der Kufsteiner Gemeinderatssitzungen

Erneut wurde im Kufsteiner Gemeinderat bei der Sitzung am Mittwoch, 29. April, über einen Antrag zur Wiederaufnahme von Liveübertragungen beraten. Auf Antrag der MFG wurde ein kostengünstigerer Vorschlag diskutiert, der noch Kosten in Höhe von € 1.775,70 brutto pro Sitzung verursachen würde.

Bei der Antragsverlesung gab Stadtrat Lukas Blunder (ehem. MFG) bekannt, dass zudem der Verein KBL, in dem er Obmann ist, sämtliche Kosten für die Übertragung übernehmen würde.
Christofer Ranzmaier (FPÖ) erklärte, dass sich eine Stadt wie Kufstein eine solche Übertragung wohl leisten könne. Viele hätten ihn angesprochen, die es schade finden, dass sie die Sitzungen nicht mehr verfolgen können. „Für die Bevölkerung gibt es ein Verlangen, aus erster Hand zu sehen, was hier drinnen passiert“, so Ranzmaier. Für Richard Salzburger (Kufsteiner VP) liegt das Problem der Übertragungen nicht bei den Kosten: „Ich glaube - und ich will mich selbst davon nicht ausnehmen -,
dass wir nicht reif genug für eine Live-Übertragung sind. Die Sitzungen haben mit Live-Übertragung um ein bis drei Stunden länger gedauert. Es ist nicht Aufgabe des Gemeinderates, werbewirksam Botschaften zu verbreiten, sondern die Interessen der Bürger zu vertreten und Beschlüsse zu fassen. Wir haben uns nur noch pingpongartig gegenseitig beschossen.“ Zudem stellte er das große Interesse infrage, da außer Mitarbeitern und weiteren Fraktionsmitgliedern nur wenige Zuschauer anwesend gewesen seien. „Wenn wir das wieder live übertragen, ist das Risiko größer, dass wir uns gegenseitig lächerlich machen.“
Für Birgit Obermüller (NEOS) sollte es „State of the Art“ sein, Gemeinderatssitzungen live zu übertragen: „Wir könnten uns auch auf Redezeitbeschränkungen einigen, wenn es zu lange dauert.“
„Wenn man auf die Arbeit im letzten Dreivierteljahr zurückblickt, kann man wirklich sagen, dass einiges besser geworden ist. Das Gesprächsklima und die Sachlichkeit sind gestiegen – mehr Politik, weniger Populismus. Man spricht mehr miteinander und bemüht sich weniger, brauchbare Statements für Videos zu generieren, die man später mit entsprechendem Framing in den sozialen Medien zeigen kann. Ich denke, der Transparenz ist Genüge getan, wenn das Protokoll online einsehbar ist. Diese Live-Übertragungen verleiten viele dazu – mich selbst eingeschlossen –, den Gemeinderat zur Show zu machen. Das soll er aber nicht sein“, gab Klaus Reitberger (Parteifreie) zu bedenken.
Der Antrag wurde mit 8:13 Stimmen abgelehnt. Die Gemeinderatssitzungen in Kufstein werden damit auch künftig nicht live übertragen.


Die Kufsteiner Gemeinderatssitzungen werden auch künftig nicht live übertragen.    '
Foto/Montage: Pierzinger

Bühne frei für große Leistungen: Galaabend für Kufsteins beste Sportler

Die Stadt Kufstein lud am 24. April in die Kufstein Arena, um in einem festlichen Ambiente ihre Sportler für ausgezeichnete Leistungen zu ehren.

Bgm. Martin Krumschnabel und Sportreferent Thomas Krimbacher gratulierten Österreichischen Meistern, Tiroler Meistern, Mannschaftsmeistern sowie weiteren Einzelsportlern und Mannschaften für ihre außergewöhnlichen Leistungen im Jahr 2025. „Kufstein ist natürlich stolz auf alle, die Sport betreiben. Wir ehren heute jene, die sich an Wettkämpfe wagen und dabei großartige Erfolge feiern. Egal, ob im Einzelsport oder in der Mannschaft – diese Leistungen verdienen Anerkennung“, erklärte Krumschnabel. Der Stadtchef als auch Krimbacher hoben ebenfalls Eltern, Betreuer, Unterstützer  und die Sportveranstalter hervor, ohne deren Unterstützung im Hintergrund solche Leistungen nicht möglich wären.
Durch den Abend führte Moderator Sebastian Kaufmann, der als ersten Showact den Judoclub Kufstein begrüßte. Ebenfalls für Begeisterung sorgte eine weitere Showeinlage von der Einradfahrerin Anna Huber.
Bei zwei Auszeichnungen durfte das Publikum mittels Live-Voting dann mitentscheiden: Zum „Sportevent des Jahres 2025“ wurde der Soda Zitron Nightrun des Thenex Runclub, zum „Sportler des Jahres“ der Fußballer Loris Husic gewählt.


V. l.: Bgm. Martin Krumschnabel, die österreichischen Meister Paul Koller, Jasmin Kitzbichler und Anna Schneeberger sowie Sportreferent Thomas Krimbacher 


Ebenfalls einen österreichischen Meistertitel holten sich Christian Drexl, Alessia Weyler und Emma Frey (v. l.)

Gerüchte und Fakten: So steht es um den Umbau des Hechtsee-Restaurants

In den letzten Tagen sorgten Meldungen in den Sozialen Netzwerken für Aufregung. Auch die Opposition sparte nicht mit Kritik. Der geplante Umbau des Restaurants am Hechtsee sei abgesagt, Küche und Inventar demontiert, Fenster herausgerissen. Bgm. Mag. Martin Krumschnabel entkräftet in einer Aussendung diese Gerüchte energisch – alles sei unzutreffend. Die Stadt habe nichts angerührt; Küche und Inventar sind vollständig vorhanden.

Nach Auslaufen des letzten Pachtvertrags schrieb die Stadt Kufstein die Pacht europaweit aus – ohne Erfolg, kein einziger Interessent habe sich gemeldet. Ein Betrieb durch die Festung Kufstein GmbH scheiterte an Arbeitssicherheit und Gewerberecht: Zu niedrige Raumhöhen in der Küche und defekte Lüftung erfordern Sanierungen. Da Altbausanierungen teuer sind, stellte der Gemeinderat einen Wettbewerb für Neubaupläne mit € 2,5 Mio. netto Preisdeckel aus.
Das Siegerprojekt hielt sich fachlich im Rahmen, doch statische Prüfungen ergaben Machbarkeitsprobleme. Der Architekt sah die Grenze überschritten und entwickelte eine Sanierungsalternative für € 2,7 Mio. netto. 
Der Bürgermeister ließ zusätzlich prüfen, ob die Liegenschaft in die Festung GmbH eingebracht werden könnte – ohne städtische Kosten. Die rechtlichen Gutachten fielen positiv aus.

Drei Varianten
Am Montag wurden dem Stadtrat drei Optionen vorgestellt (nach Redaktionsschluss): Neubau oder Sanierung mit späterer Verpachtung – oder Neubau via Festung Kufstein GmbH. 
Krumschnabel favorisiert Letzteres: „Diese Variante ist noch einmal rund € 500.000,- günstiger ist als die Sanierung, weil ihr ein anderes Konzept zu Grunde liegt und die Stadt Kufstein dafür keine Kosten aufwenden müsste.“ Bei dieser Variante könnte das Restaurant nächsten Sommer öffnen.
Diskussionen sind immer willkommen, aber bitte keine Falschmeldungen, die verunsichern, betont Krumschnabel, „Die Stadt war in den letzten Monaten nicht untätig, sondern wir haben weitere Varianten erarbeiten lassen, die nunmehr dem Gemeinderat bei der Sitzung am Mittwoch, 29. April, zur Entscheidungsfindung präsentiert werden.“


(Foto: Alexander Pierzinger)

TVB-Geschäftsführerin Sabine Mair verabschiedet sich in den Ruhestand

Insgesamt 28 Jahre war Sabine Mair für den TVB Kufsteinerland tätig – zuerst 24 Jahre als stellvertretende Geschäftsführerin und seit Oktober 2022 als alleinige Geschäftsführerin. Vergangenen Donnerstag, 23. April, verabschiedete sich Mair in den wohlverdienten Ruhestand.

Bereits kurz nach dem Start als Counter-Mitarbeiterin im damaligen TVB-Büro Kufstein stieg Mair im Unternehmen zur stellvertretenden Geschäftsführerin auf. 
Besonders stolz blickt die Kufsteinerin auf die gelungene Fusion im Jahr 2005 zurück: Als Hauptverantwortliche für Finanzen und Infrastruktur war Mair maßgeblich an der Zusammenführung von acht Orten zum damaligen „Ferienland Kufstein“ beteiligt. Mit der Fusion sei es gelungen, Konkurrenzdenken abzubauen und einen wertschätzenden Umgang miteinander zu fördern. 
„Der Zusammenhalt zwischen den Destinationen sowie ein offener Austausch auf kollegialer, freundschaftlicher Basis wurde dadurch ermöglicht“, erklärt Mair.

Mehr als Zimmervermittlung
In den vergangenen 30 Jahren hat sich das Aufgabenprofil von Tourismusverbänden deutlich erweitert. 
„Früher standen Gästewerbung, Information und Zimmervermittlung im Mittelpunkt, heute geht es um Sichtbarkeit, Vermarktung und strategische Destinationsentwicklung. 
Die Zimmervermittlung ist heute – auch durch die Digitalisierung – nur noch ein Teil eines wesentlich breiteren Aufgabenfeldes, weiß Mair.

Aufstieg in die Geschäftsführung
Während ihrer Zeit als stellvertretende Geschäftsführerin übernahm Mair bereits öfters die interimistische Leitung vom TVB Kufsteinerland – im Oktober 2022 wurde sie schließlich zur Geschäftsführerin bestellt. Zu den größten Herausforderungen zählten der teilweise Neuaufbau des Teams nach der Pandemie sowie die rasch fortschreitende Digitalisierung.
Als letztes großes Projekt zeichnete sich Mair für die Vorbewerbung zur europäischen Kulturhauptstadt verantwortlich: „Wir würden gerne für das Bundesland Tirol antreten. Die Entscheidung liegt jetzt beim Landeshauptmann.“
In der Pension möchte Mair nun mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen – trotzdem wird sie mit dem TVB im Austausch bleiben: „Dafür ist mir der TVB viel zu wichtig. Der Verband ist für mich eine Herzensangelegenheit.“
Seit 13. April liegt die Geschäftsführung des TVB Kufsteinerland in den Händen von Michael Weiß, der Sabine Mair nachfolgt.


Sabine Mair
(Foto: TVB Kufsteinerland/Jureczko)

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